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2014/09/24
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Wien
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Geheim-Bilder nur mit Nachtsichtgerät erkennbar
TerminARTor: Kunst für den Frieden am Heldenplatz
Am 27. September wird in der Ehrenhalle am offenen Dach des Äußeren Burgtors die Ausstellung "TerminARTor" eröffnet. Zu sehen sind schwarze Bilder, die eine geheime Friedensbotschaft enthalten. Jedes Bild stammt von einem anderen Kunst-Stars. Mitgemacht haben zum Beispiel Gottfried Helnwein und Peter Weibel. Erst mit einem speziellen Teleskop sieht man die verborgenen Botschaften.
TerminARTor: Kunst für den Frieden am Heldenplatz (© Parkfair)
2014
Das Burgtor war Gedenkstätte für die Habsburger, Austrofaschisten und Nationalsozialisten. In der Krypta wurde 2012 ein Nazi-Manifest gefunden. Deshalb wurde der Ort für "TerminARTor" mit voller Absicht gewählt. Im Gedenkjahr 2014 sollen Friedensbotschaften ausgestellt werden. Auch die schwarze Farbe ist kein Zufall. Benützt wurde eine schwer erhältliche Spezialfarbe, die angeblich vom US-Militär zu versteckter Kommunikation verwendet wird
Friedensprojekt: "Wichtig zu hoffen, dass wir dazugelernt haben"
Ab Freitag hängen die schwarzen Tafelbilder am Heldentor, darunter stehen die Namen der prominenten Künstler, die ihre Friedensmessage an die Besucher senden. "Wir haben Künstler gebeten, Statements abzugeben, die sich darauf beziehen, aber auch auf die aktuelle politische Situation Bezug nehmen", erklärt Künstlerin und Kuratorin Iv Toshain. "Es ist wichtig zu hoffen, dass wir dazugelernt haben. Die Ausstellung ist ein Friedensprojekt." Die in Wien lebende bulgarische Künstlerin hat "We are the Knife" als ihren eigenen Slogan ausgesucht.

Diese Botschaften senden die Künstler in die Welt:

    •    Peter Weibel setzt auf schwarz auf schwarz: "Friede herrscht erst in einer Welt ohne Mitgliedsausweise"
    •    Brigitte Kowanz gesteht "Mir Fehlen die Worte"
    •    Edgar Honetschläger zitiert auf Englisch Perikles: "Just because you / do not take / an interest in politics / doesn't mean politics / won't take an interest / in you."
    •    Der Israeli Tal Adler und der Palästinenser Osama Zatar, die 2009 als politisch-künstlerische Zukunftsvision die "OneState Embassy" in Wien eröffnet haben, setzen auf einen aktuellen Slogan: "Jews and Arabs refuse to be enemies."
Mit "TerminARTor" bringt die 2011 gegründete Kunstmesse Parkfair die nächste Ausstellung an einen ungewöhnlichen Ort. Die Künstler und Kuratoren Matthias Makowsky, Iv Toshain und Anna Ceeh präsentierten "ARTe Noah" 2012 auf einem Parkdeck im Prater.

Ausstellung "TerminARTor"
von 27. September bis 10. Oktober
Ehrenhalle im Äußeren Burgtor
Wiener Heldenplatz
Eröffnung: 26.9., 17 Uhr
geöffnet Di-Do 12-16 Uhr, Fr 14-19 Uhr, Sa und So nach Voranmeldung unter vatnc@parkfair.at
Mehr Infos: www.parkfair.at





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