01. 10月 1972
In der Pressehaus-Galerie, sind mit der grössten Peniblität gemalte Bilder und feine Zeichnungen des 24jährigen Hausner-Schülers Gottfried Helnwein zu sehen.
Helnwein stellt Kinder dar, die verlezt sind, verunstaltet sind, Gelwaltakten ausgesetzt durch Menschen oder Apparate. Eines dieser Kinder hängt, eine Art Angelhaken im Mund, in freier Landschaft an Drähten. Ein anderes ist angeschnallt an eine Liegestatt: eine eiserne Stange ragt ihm in den Mund. "Kain und Abel" liesse sich ein drittes Bild nennen: Ein kleines Wesen im Kinderkittel hat ein anderes kleines, ebenso gekleidetes Wesen niedergestochen.
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