Helnwein ( texte )
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Matthias Heine
Die Welt

"Den berühmtesten Theaterplakatskandal der alten Bundesrepublik löste einst "Die Vereinigung Deutschsprachiger Bürgerinitiativen zum Schutz der Menschenwürde in Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, Österreich und Schweiz" aus. Dieses sprachliche Menschenrechtsverbrechen erstattete 1988 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen ein Plakat, das Gottfried Helnwein für Peter Zadeks Inszenierung "Lulu" im Deutschen Schauspielhaus entworfen hatte. Es zeigte einen kleinwüchsigen Mann, der einer Frau in den entblößten Schritt blickt. Die Debatte darüber, ob das "Pornografie" sei, beschäftige die Feuilletons lange, denn Zadek stand im Zenit seines Ruhms, und Hamburg war noch die Pressemetropole schlechthin."


Dagmar Deckstein
Stuttgarter Zeitung

"Alice Schwarzer musste das Helnwein-Plakat für Peter Zadeks Stück "Lulu" in Hamburg vor pornographischer Denunziation einer Stuttgarter Mitstreiterin in Schutz nehmen. "Nein, das ist keine Pornographie, auch nicht sexistisch, Hier ist doch eine starke, kräftige Lulu dargestellt, der die Nuttenstrapse etwas verlegen auf den stämmigen Oberschenkeln hängen. Der alte Mann, der ihr auf die Scham guckt, ertrinkt fast in seinem übergrossen Mantel. Nein das ist keine verführerische Pose, sondern der Künstler entlarvt hier ganz klar die Phantasie des Mannes."
Auch die Schriftstellerin Elfriede Jellinek galt es, vor feministischem Übereifer zu retten: "Sie schreit in ihrer Beschreibung alltäglicher Pornographie doch nur heraus, was pornographisch in sie hineingepresst wurde." Es sei darauf zu achten, ob jemand das sexuelle Elend zum Zwecke der Aufklärung beschreibe oder das Elend zum Zwecke männlicher Lustmaximierung nur fortschreibe. "


Alexander Schmitz
Filmkritiker, Die Welt

"Helnwein ist ein Mysterium, zweifellos ein Genie, dem Peter Hajek mit seinen 45 ZDF-Minuten ein gelungenes Portrait geschneidert hat, mit Handlungsspots, die aus Bildern erwachsen, chaotisch-heilen Familienszenen a la Helnwein,
- die gelungene Collage über einen "Anti" mit weicher Seele, dem man die Hochachtung vor seiner Kunst und um Verständnis bemühte Verwunderung ob seiner Sicht der Welt nicht wird verwehren können. "


V.H.
Tiroler Tageszeitung

"Der 1948 geborene Wiener wird in den USA wie in Japan als virtuoser Graphiker zur Kenntnis genommen, der mit Bleistift und Feder, Buntstift und Aquarellpinsel eine Hinterwelt gespenstischer Überwirklichkeit, der Banalität des Entsetzlichen, des Wahnsinnigen, einen neuen Surrealismus ausspielt.
Dieser Surrealismus hat nur mit einsamen und ehrlichen Manifesten des alten Surrealismus zu tun.
Er ist mit Goya, Kafka, Edgar Allan Poe, mit den härtesten Äußerungen expressionistischer Graphik und Literatur enger verwandt. "


Hans Dichand
Kunstsammler, Gründer der grössten Österreichischen Tageszeitung

"Ich schätze Helnwein sehr, weil er kein Epigone ist.
Auf jeder größeren Kunstmesse finden Sie zahllose Nachahmer.
Helnwein aber hat einen neuen, großartigen Stil geprägt."


Dorothea Eimert
Direktorin des Leopold-Hoesch-Museum, Düren

"Die Befreiung aus den Fesseln der Vergangenheit, der Rückzug in die Stille und Besinnlichkeit hat bei Helnwein einen Arbeitsrausch hoher schöpferischer Güte ausgelöst. Sensibler und leiser, aber um so intensiver und kraftvoll formuliert er sein Thema vom verletzten und verwundeten Menschen, von seinen Leiden, seiner Sprachlosigkeit und von seiner Einsamkeit. "


Franz E. Schilke
Arzt, Kunsthistoriker, Verleger

"Gottfried Helnwein gehört zu den bedeutendsten Kunstschaffenden der Gegenwart, auch wenn seine kritische Malerei viele schockiert.
Helnwein ist ein Provokateur, der schonungslos längst vernarbt geglaubte Wunden unserer Zeitgeschichte offenlegt. Er ist jedoch auch ein Mahner angesichts der Leiden der Welt durch Bevormundung und Unterdrückung.
Helnwein zeigt wie nur wenige Künstler in schonungsloser Offenheit und Direktheit den Menschen als Opfer in seiner Qual -- ausgeliefert einer Umwelt voller Bedrohungen. Damit fügt er sich ein in die Reihen so bekannter Maler wie Pieter Breughel, Egon Schiele oder Francis Bacon, die er letzlich in bezug auf ungeschminkte, überzeichnete Darstellungsformen noch weit übertrifft."


Andreas Fasel
Welt am Sonntag

"Das Düsseldorfer Schumannfest wagt einen Neubeginn. Gottfried Helnwein bebildert mit seinen Fantasien das Oratorium "Paradies und Peri"
Der Tänzer und Choreograf Gregor Seyffert und der österreichischen Rundum-Künstler Gottfried Helnwein fanden in dem mehr als 150 Jahre alten Stück einen Ausgangspunkt ihrer Ästhetik: Seyffert als Tänzer des Androgynen. Und noch deutlicher Gottfried Helnwein, der seine Blut- und Binden-Phantasmen auf der Bühne und auf breitformatigen Videoeinspielungen auslebt - und sich in Schumanns exaltiert-nazarenischem Opus vermutlich ganz wie zu Hause in seiner katholischen Kindheit fühlt. "


Peter Bilsing
Music critic

"Für das 8.Internationale Schumann-Fest in Düsseldorf brachte man ein kongeniales Team zusammen, um eine komplette szenische Umsetzung des Oratoriums "Das Paradies und die Peri"in der altehrwürdigen Tonhalle zu realisieren.
Gregor Seyffert – mit Preisen geradezu überschüttete Tanzikone – hat zusammen mit Gottfried Helnwein – international geachteter Künstler und Bühnenbildner – ein im wesentlichen tänzerisches, hochintelligentes Konzept entworfen, welches alle Mittel moderner, multimedialer Bühnengestaltung beinhaltet; dem Besucher gehen förmlich die Augen über. Vor lauter medialer Aktivität könnte man fast die traumhaft schöne Musik und den Gesang vergessen.
Frenetischer, nicht enden-wollender Beifall, eines begeisterten Düsseldorfer Publikums, für einen Abend, den keiner so schnell vergessen wird. Lebendigstes Musiktheater, welches der sich zur Zeit im Tiefschlaf befindenden Deutschen Oper am Rhein nicht nur konkurrenzlos den Ruhm abgräbt, sondern zeigt, daß Düsseldorf durchaus Weltklasse bieten kann. Warum nicht öfter ?"


Götz Thieme
Musikkritiker, Stuttgarter Zeitung

"Flimm gewann für Bühne und Kostüme Gottfried Helnwein, der angeblich notorisch Drastik und Provokation sucht, zunächst aber ein ingeniöser Bildmacher ist. ein Maler, Grafiker und Fotograf. Das verbindet ihn mit William Hogarth, dem englischen Kupferstecher, dessen Bilderzyklen Strawinsky zur Oper inspirierten. Doch 250 Jahre später setzt Helnwein nicht bei Hogarth und seiner realistisch genauen Darstellung der Londoner Casinos, Lusthöllen und Irrenhäuser an. Helnwein arrangiert eine magische Zeitlosigkeit durch präzise Rekostruktion konkreter Stile und zugleich fantasiegeborener Kreationen. Selten erlebte man die plastische Wirkungskraft von Kostümen so intensiv wie in Helnweins schiefem, nach rechts sich neigendem Kubusraum, in den zur Linken drei Türen eingelassen sind und dessen hellweisse Flächen immer wieder Bildprojektionen dienen, Kostüme und Bilder sind von ausgesuchtem Antipsychologismus, von entwaffnend stereotyper Symbolik, so wie Audens und Kallmans Text, wie Strawinskys Musik. "



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